Gehäuse für storj.io Cloud

Vor einiger Zeit habe ich begonnen mich mit Kryptowährungen wie Bitcoin und Co auseinander zu setzen. Dabei habe ich die Plattform storj.io entdeckt. Was das mit einem Gehäuse zu tun hat, erzähle ich euch hier.

Bei storj.io kann man nicht genutzten Speicherplatz für eine dezentralisierte Cloud zur Verfügung stellen. Für den verwendeten Speicherplatz und den erzeugten Datentraffic wird man in sogenannten STORJ Coins bezahlt. Alles nähere dazu, könnt ihr direkt auf storj.io nachlesen.

Eine Liste aller Teile, welche ich für meine Cloud verwendet habe, findet ihr am Ende des Eintrags.

Meine sogenannte Storj-Node, besteht aus zwei 2,5″ Festplatten mit insgesamt ca. 280 GB. Diese beiden Festplatten lagen schon seit einiger Zeit nicht verwendet in einem Kasten. Angesteuert werden diese beiden Festplatten über einen Raspberry Pi 3.

Nachdem ich die Storj-Node gemäß der Anleitung eingerichtet hatte, lagen da also ein Raspberry Pi und zwei Festplatten herum. Ohne Gehäuse. Das gefiel mir nicht sonderlich und so entschloss ich mich dazu ein Gehäuse zu entwerfen.

Die Anforderungen

Folgende Anforderungen sollte das Gehäuse abdecken:

  • Platz für zwei 2.5″ Festplatten
  • Eine Halterung/Fixierung für beide Festplatten
  • Platz für einen Rapsberry Pi inkl. Noppen an den Schraubenlöchern im Board zwecks Fixierung
  • Aussparungen für die verschiedenen Anschlüsse des Raspberries an der Seite und der Front, sowie Aussparung für das SATA-USB Kabel an der Front
  • Snap-Fit Gehäuse ohne Schrauben (Lippen an der Wand zur Fixierung des Deckels
  • Ein ansprechendes Design
  • Parametrierbares Design, um das Gehäuse ohne großen Aufwand für weniger oder mehrere Festplatten ändern zu können.

Nun ja, da war ja doch einiges an Anforderungen zusammengekommen. Wie gut, dass ich zertifizierter Anforderungsmanager bin :D.

An die Arbeit

Nachdem ich mich auf diversen Plattformen umgesehen und mich inspiriert hatte, hatte ich eine ganz konkrete Vorstellung, wie das Gehäuse aussehen sollte.

Das Gehäuse sollte nicht einfach nur irgendein viereckiges Gehäuse sein. Es sollte schon einen gewissen Style haben. Daher entschied ich mich zwei gegenüberliegende Ecken abzurunden. Die Grundform sah dann wie folgt aus:

Ja, darauf konnte man durchaus aufbauen. Als ich mich dann entschieden hatte wo der Pi und die Festplatten hinkommen sollten, fügte ich an den Wänden die entsprechenden Ausschnitte ein und platzierte die Halterungen.

Damit der Deckel später einen guten Halt hat, aber trotzdem leicht abnehmbar ist, entschied ich mich für ein Snap-Fit Gehäuse. Dazu wurden an der oberen Kante Noppen angebracht.

Nun noch ein Halter für die Festplatten …

… und einen Deckel …

und fertig war der erste Entwurf des Gehäuses.

Der erste Ausdruck

Ich startete den ersten Ausdruck und war mit dem Ergebnis nicht unzufrieden.

Ich habe mich dann aber doch dazu entschieden, den Deckel des Gehäuses zu überarbeiten. In der finalen Version habe ich noch Lüftungslöcher hinzugefügt (siehe 3D Grafiken oben).

Varaintenreichtum

Nachdem ich sowohl den Entwurf als auch einige Fotos im storj Forum gepostet hatte, kamen auch gleich erste Anfragen bezüglich anderer Ausführungen des Gehäuses. Auf MyMiniFactory findet ihr daher folgende drei Varianten:

  • Gehäuse für einen Raspberry Pi und eine 2,5″ Festplatte
  • Gehäuse für einen Raspberry Pi und zwei 2,5″ Festplatten
  • Gehäuse für einen Raspberry Pi, eine 2,5″ und eine 3,5″ Festplatte

Den Link zu MyMiniFactory findet ihr am Ende des Artikels.

Liste der benötigten Teile

Dies ist die Liste der von mir verwendeten Teile.  Statt dem Raspberry Pi können auch andere Einplatinenrechner oder PCs verwendet werden. Die Mindestanforderungen findet ihr unter storj.io.

  • 1x Raspberry Pi 3
  • 1x MicroSD Karte für Raspberry Pi
  • 2x 2,5″ Festplatte (meine Ausführung – max. 8 TB)
  • 2x Adapterkabel USB auf SATA (1 Kabel pro Festplatte – gekauft bei Amazon)
  • 1x 8-fach USB Stromversorgung (gekauft bei Amazon)

Links
Druckvorlage für Gehäuse auf MyMiniFactory.com
Dezentrale Cloud – storj.io

 

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