Über AB3D

Wer steckt hinter AB3D und warum mache ich das überhaupt?

Mein Name ist Alexander Bauer und ich habe vor geraumer Zeit die Leidenschaft und den Spaß an den Themen 3D Druck, 3D Design und der Do-It-Yourself bzw. Makerszene entdeckt.

Worum geht’s eigentlich

In diesem Blog möchte ich Euch die Welt des 3D Drucks näher bringen. Anhand vergangener und aktueller Projekte möchte ich euch inspirieren und zeigen was mit 3D Druck alles möglich ist.

Wie alles begann

Angefangen habe ich mit dem Thema 3D Druck im Frühjahr 2015. Ich habe mir damals ein Bausatz für einen Prusa I3 aus China bestellt. Der erste Eindruck nach dem Auspacken des Pakets ließ mich doch ein wenig daran zweifeln, ob das wirklich eine gute Idee war.

Im Zuge des Zusammenbauens, machte ich dann auch das erst Mal mit einem Lötenkolben, Elektronik und Steuerung von Motoren, etc. Bekanntschaft. Und so kam ich über den 3D Drucker in die DIY Szene.

Auch wenn ich zwischenzeitlich immer wieder mal am verzweifeln war, hat es letztendlich dann doch geklappt. Ich war ziemlich stolz als der Drucker das erste Mal heißes Plastik aus dem Hotend gedrückt hat. Der Ausdruck war eine mittlere Katastrophe, aber hey, er druckt!

Aber dann kam schnell die Ernüchterung. Einfach mal so eben ein Model an den Drucker schicken, wie man es aus Word, Excel, etc. gewöhnt ist, funktionert bei einem 3D Drucker leider nicht. Vor jedem Ausdruck waren einige Schritte notwendig. Aber das sollte mich nicht aufhalten.

Nur vorgefertigte 3D Objekte herunterladen und ausdrucken wurde mit der Zeit dann doch langweilig. Ich musste relativ schnell feststellen, dass viele Dinge, welche man auf den diversen Plattformen findet, nicht immer dem entsprechen, was man sich vorstellt. Weiters verspürte ich den Drang, selbst etwas zu entwerfen und so kam ich zwangsläufig nicht drum herum, mich mit 3D Design zu beschäftigen.

Doch dann…

Nach einigen Ausdrucken fiel mir dann auf, dass sich ab einer bestimmten Dimension des Druckobjekts die Ausdrucke verzogen. Genauer gesagt, es wirkte, als wenn die Objekte nach hinten kippen würden. Es dauerte ein wenig, bis ich den Fehler fand. Wenn der Druckkopf entlang der horizontalen Achse, der X Achse, fuhr und das Objekt eine bestimmte Höhe überschritt, verzog sich der Acryl Rahmen. Tja, blöde Situation. Dieses Problem ließ sich trotz mehrerer Stabilisierungsversuche nicht beheben.

Ein neuer Drucker musste her. Ich wollte aber trotzdem wieder basteln und so beschloss ich, die Elektonik, und wo möglich, die mechanischen Teile wieder zu verwenden. So bestellte ich alle benötigten Teile um mir einen  Sparkcube zu bauen. Der Aufbau verlief auch diesmal im Großen und Ganzen ziemlich unspektakulär ab.

Der Drucker war sehr gut und so manche Projekte, welche ich auf dieser Webseite vorstelle, wurden mit diesem Drucker gedruckt. Aber der technische Fortschritt im Bereich des 3D Drucks ist im Moment enorm. Die Druckqualität von industriell gefertigten 3D Druckern wurde immer besser und damit konnten DIY Drucker schlichtweg nicht mithalten. Dies musste ich relativ schnell feststellen, als ich die ersten Aufträge über 3dhubs fertigte. Die Kunden waren zufrieden, aber möglicherweise fehlten hier einfach die Vergleichsmöglichkeit. Wichtiger war meiner Meinung nach jedoch, dass ich selbst nicht mit der Qualität zufrieden war. Leider war ich aufgrund des etwas zu klein bemessenen Bauraums in meinem Handlungsspielraum eingeschränkt. Ich hatte also die Wahl zwischen folgenden drei Möglichkeiten:

  • weiterhin schlechte Qualität liefern, was aber nicht meinen Ansprüchen entsprach,
  • den Drucker vergrößern, was einem kompletten Umbau nach sich gezogen hätte, oder
  • einen industriell gefertigten Drucker kaufen.

Die einhellige Meinung in nahezu allen Internetforen ist, dass man mit DIY Druckern nicht an die Ergebnisse eines industriellen Druckers herankommt. Und da ich dieses Thema ernsthaft betreiben wollte, war die Antwort klar. Es musste (schon wieder) ein neuer Drucker her. Diesmal ein Industrieller.

Und das ist er nun

Nach einigen langen Nächten recherchierens, hatte ich mich letztendlich für eine Flashforge Dreamer entschieden.

Die ersten Druckergebnisse waren einfach … WOW. Anders kann ich es nicht beschreiben. Der Qualitätsunterschied war schon enorm. Zwar war da doch das weinende Auge, da ich den Sparkcube selbst gebaut hatte, aber trotzdem bereue ich den Kauf des Flashforge nicht. Auch wenn ich den alten Sparkcube aktuell dienstfrei gestellt habe, habe ich da doch schon einige Ideen, wie es mit ihm weitergehen soll. Dazu aber ein anderes Mal mehr.

Last but not least

Nachdem dieser Teil der Webseite um einiges umfangreicher als geplant wurde, wünsche ich euch jetzt noch viel Spaß beim Stöbern in den diversen Beiträgen. Lasst euch inspirieren. Wenn ihr fündig geworden seid, würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn ihr meinen 3D Druckservice in Anspruch nehmt. Solltet ihr Fragen haben, nehmt einfach Kontakt mit mir auf.

Beste Grüße
Alex