Modell eines Gebäudes

Vor einigen Monaten registrierte ich meinen 3D Drucker auf 3dhubs.com. Damit war es anderen Leuten möglich, gegen eine kleine Gebühr, 3D Modelle bei mir auszudrucken. Es dauerte nicht allzu lange und schon bekam ich die erste Anfrage.

DING! Eine SMS von 3dhubs. You got an order request from … WOW, genial! Da war sie. Meine erste Anfrage. Neugierig wie ich war, wollte ich natürlich sofort wissen, was ich denn drucken sollte.

Äh, ja. Was ist das?!

Wie ich es auch drehte und wendete, wirklich eindeutig erkennen konnte ich es nicht.

Meine Vermutung war, dass es eine Art futuristisches Gebäude sein könnte.  Aber eigentlich war es egal, was es war. Nachdem ich das Modell eingehend inspiziert und geprüft hatte, sagte ich zu, dass ich den Auftrag übernehmen würde.

Ich musste dringend hier weg

Wie ihr euch vorstellen könnt, saß ich in der Firma wie auf Nadeln. Mein erster Auftrag wartete nur darauf gedruckt zu werden und ich saß in der Firma fest. Dank Gleitzeit konnte ich relativ früh gehen.

Als ich endlich zu Hause war und die letzten Details mit dem Auftraggeber geklärt hatte, wurde der Drucker gestartet.

Der Druck dauerte etwa 4,5 Stunden und ich freute mich, dass der Druckauftrag abgeschlossen war und alles problemlos funktioniert hatte. Da es zu diesem Zeitpunkt schon kurz nach Mitternacht war, beschloss ich, alles weitere, z.B entfernen des Supportmaterials, auf den nächsten Tag zu verschieben.

Tja, zu früh gefreut

Als ich das fertig gedruckte Modell am nächsten Tag aus dem Drucker heraus nahm, stellte ich fest, dass es ca. 1 – 2 mm über dem Boden ein Problem mit der Filamentzufuhr gab. Das war am Vorabend aufgrund des wenigen Lichts im Drucker schlecht zu erkennen.

Zurück zum Start

Also, auf ein Neues. Doch vor dem neuerlichen Druck hatte ich mich nochmals vergewissert, dass die Filamentzufuhr korrekt funktionierte und auch sonst alles passte.

Nach weiteren 4,5 Stunden des Wartens, war es dann vollbracht. Das Modell war fertig und sah auch gar nicht so schlecht aus.

Nachdem ich das Supportmaterial entfernte hatte und alle formellen Dinge auf 3dhubs.com erledigt waren, konnte ich das ausgedruckte Objekt dem Auftraggeber übergeben.

Der erste Auftrag war somit abgeschlossen. So konnte es durchaus weiter gehen.

Doch, da war ja noch etwas. Was war es denn jetzt eigentlich was ich da ausgedruckt hatte? Nun, ich lag mit meiner Vermutung vollkommen richtig. Es handelte sich um ein Modell eines Gebäudes für das Projekt eines Architekturstudenten.

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